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Die
Entstehung der ersten und ältesten Auslandsvertretung der heutigen
Westfalia Separator AG in der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt
Wien ist vor der Jahrhundertwende, um 1898, zu datieren.
Am 14. Juli 1898 eröffnete der aus Wien stammende Provisionsreisende
Anton Toms in der (damals zum Bezirk Hietzing, heute zum Bezirk
Penzing gehörenden) Linzerstraße 41 einen "Commisionsverschleiß
für landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe".
In Inseraten zeigte die Firma Anton Toms den Westfalia Separator,
der bei Ramesohl & Schmidt in Oelde seit rund sechs Jahren hergestellt
wurde.
Die
Entwicklung der "Centrifugenwerke Westfalia Anton Toms &
Cie." in Wien lief nahezu parallel zum Auf- und Ausbau des
Stammwerkes in Oelde/Deutschland.
1914 umfaßte das Westfalia-Produktprogramm bereits Separatoren
mit bis zu 2.000 Litern Stundenleistung.
Am 13. September 1921 wurde die Gewerbeberechtigung zur Herstellung
von Zentrifugen in Wien zurückgelegt und eine Vertriebs-Vertretung
gegründet, welche ab 1930 auch die Handelsrechte über
Melkmaschinen und das Produktprogramm der heutigen Westfalia Landtechnik
übernahm.
Im Jahre 1932 ging erstmalig die Westfalia-Technik aus einem Vergleichstest
der Lehr- und Versuchsanstalt Wolfpassing als Sieger gegen die damalige
"Alfa Separator" hervor.
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1940 feierte Direktor Werner Habig, die herausragende Unternehmerpersönlichkeit
in der Geschichte der Westfalia Separator, sein 25-jähriges
Arbeitsjubiläum unter Würdigung auch in der Wiener
Milchwirtschafts-Fachzeitschrift. |
Neuanfang
als Westfalia Separator Austria Ges.m.b.H. nach dem Zweiten Weltkrieg
im Jahre 1957 als
2-Mann-Betrieb in der Tuersgasse 7, Wien - Ober St. Veit. Nach einem
Quantensprung in der Forschung und Entwicklungsarbeit gehören
jetzt auch "kontinuierlich arbeitende Vollmantel-Schneckenzentrifugen",
handelsüblich als Dekanter bezeichnet, zum Lieferprogramm.
1978
Grundsteinlegung zum Neubau des Verwaltungs- und Lagergebäudes
in Wien-Siebenhirten, Wallackgasse 4.
1994 wird die Westfalia Separator AG in den Anlagenbau-Konzern
GEA AG, Bochum,
integriert. Der Bereich Melktechnik geht dabei im Geschäftsbereich
Landtechnik auf, der Bereich Separatoren im Geschäftsbereich
Mechanische Trenntechnik.
In den Folgejahren wird sukzessive auch in den Tochtergesellschaften
die Vertriebs- und Service-Struktur der beiden Produktgruppen voneinander
getrennt und nach Anwendungen bzw. Kundensegmenten ausgerichtet.
In Österreich erfolgt der Unternehmens-Split im Jahr 1997.
Die neugegründete WestfaliaSurge
Austria GmbH übersiedelt mit Ihrem Hauptsitz nach Eugendorf/Salzburg.
Die Westfalia Separator Austria GmbH, welche sich nunmehr vollständig
auf Anwender der zentrifugalen Trenntechnik als Ihre Kunden fokussiert,
bezieht den neuen Firmensitz in der Brunner Str. 77-79.
Im Jahre 1998 feiert die Westfalia Separator Austria die 100-jährige
Präsenz in Österreich, seit 1957 durch eine eigene Tochtergesellschaft.
Seit dem Jahre 1999 ist die Westfalia Separator als Teil des GEA-Konzerns
Mitglied in der Engineering-Sparte der mg
technologies-Gruppe.
Seit dem 12.07.2005 heißt die mg technologies AG GEA
Group AG. GEA steht für G
lobal E ngineering A lliance und
charakterisiert das Unternehmen als weltweit operierenden Technologiekonzern.
Da rund drei Viertel des Konzernumsatzes von Gesellschaften der
ehemaligen mg-Tochtergesellschaft GEA AG erwirtschaftet werden,
ist die Namensänderung die logische Konsequenz aus einer im
Jahre 2003 begonnenen strategischen Fokussierung des Unternehmens.
Nach dem erfolgreichen Verkauf des größten Teils der
Chemieaktivitäten konzentriert sich die heutige GEA-Group auf
den Spezialmaschinenbau mit den Schwerpunkten Prozesstechnik und
Komponenten sowie den Großanlagenbau. Kernaktivitäten
sind dabei insbesondere die Prozesstechnik und Komponenten, vor
allem für die Nahrungsmittel-, die Pharma- und die petrochemische
Industrie. In 90 Prozent ihrer Geschäftsfelder zählt die
GEA Group schon heute zu den Markt- und Technologieführern.
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